Am 10. Mai 2026 fand in Peking das vom Huasheng-Rehabilitationskrankenhaus organisierte Forum „Gemeinsame Entwicklung, gemeinsamer Erfolg – Das Chinesisch-Deutsches Rehabilitationsforum 2026 und 3. Huasheng-Rehabilitationsforum“ statt. Das Forum stand unter dem Leitthema „Chinesisch-deutsche Zusammenarbeit – Sportrehabilitation“ und versammelte mehr als 200 Experten und Wissenschaftler aus China, Deutschland und anderen Ländern vor Ort sowie über 7.000 Fachleute, die online teilnahmen.
Das Forum befasste sich mit den neuesten Entwicklungen in der Rehabilitationsmedizin, klinischer Praxis und den Ergebnissen technologischer Anwendungen. Es verband Diskussionen zu aktuellen Themen, einen intensiven akademischen Austausch und den Austausch über klinische Praxis. Die Atmosphäre vor Ort war lebhaft, die Inhalte reichhaltig, und die spannenden Vorträge zahlreicher Experten fanden großen Anklang.
Zhang Xikai, Vorsitzender des Huasheng-Rehabilitationskrankenhauses, hieß in seiner Eröffnungsrede alle Gäste sowie die Kollegen, das Huasheng-Krankenhaus seit langem unterstützen, herzlich willkommen.
Henrik Schulze, Geschäftsführer der Rheintalklinik Deutschlands, hielt als Vertreter der internationalen Gäste eine Rede. Er prognostizierte, dass der Bereich der Rehabilitation angesichts der zunehmenden Alterung der Bevölkerung und des anhaltenden Mangels an Fachkräften im Bereich der Rehabilitation sowohl in China als auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnen werde. Er brachte insbesondere seine Erwartungen an die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit zum Ausdruck: „In einigen Bereichen nimmt das Huasheng-Krankenhaus eine Vorreiterrolle ein; in anderen Bereichen ist die Rheintalklinik branchenführend. Die Vertiefung der Zusammenarbeit und die gemeinsame Entwicklung sind unser gemeinsames Ziel.“
Im anschließenden wissenschaftlichen Austausch erläuterte Prof. Kilian Reising vom Universitätsklinikum Freiburg anhand systematischer Daten und realer Fallbeispiele das Konzept der Prärehabilitation: „From Prehab to Rehab in minimally invasive hip arthroplasty – Concepts and Experience“, dessen Hauptinhalte sowie dessen positive Auswirkungen auf die Kontrolle langfristiger Komplikationen und eröffnete damit neue Perspektiven für das perioperative Management.
Dr. Andriani Vasakou von der Rheintalklinik Deutschlands stellte in einem Online-Vortrag die Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie vor und wies darauf hin, dass die stationäre Rehabilitation für die Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität von Patienten mit multiplem Myelom von großer Bedeutung ist.
Im Rahmen des Rundtischgesprächs zwischen deutschen und chinesischen Experten am Nachmittag führten Herr Henrik Schulze, Prof. Kilian Reising mit anderen Experten eine lebhafte und freundschaftliche Diskussion über Standardisierung, Individualisierung und das Vergütungssystem im Bereich der Rehabilitation.
Herr Henrik Schulze wies darauf hin, dass deutsche Rehabilitationseinrichtungen strenge Systeme in Bezug auf Raumgestaltung und Qualitätskontrolle haben. Die größte Herausforderung, vor der Krankenhausmanager jedes Jahr stehen, sei das Dilemma zwischen der Einhaltung von Qualitätsstandards, Personalkosten und wirtschaftlichem Betrieb.
Prof. Kilian Reising erläuterte die Prinzipien der individuellen Beurteilung im Hinblick auf Strategien für Hüftgelenkersatz bei älteren Patienten mit Sarkopenie oder kognitiven Beeinträchtigungen.
Im anschließenden praktischen Teil des Forums stellten die Experten den systematischen Rahmen für die Rehabilitation nach einer Kniegelenkersatzoperation vor. Dabei demonstrierten sie vor Ort praktische Schwerpunkte wie statische Gleichgewichtstests, Übungen zur Aktivierung des Quadrizeps beim Aufstehen aus dem Sitzen sowie Ansätze für die Rehabilitation nach einer Kniegelenkersatzoperation.
Bei der Abschlusszeremonie blickte der Moderator, Herr Sang,Dechun, auf dieses akademische Fest zurück, das sich über China und Deutschland erstreckte: von der wissenschaftlichen Validierung des Prorehabilitationskonzepts bis zur Analyse der Mechanismen der Bewegungsmusterumgestaltung; von der systemischen Betrachtung der Funktionskette des Sprunggelenks bis zur dialektischen Logik der Wirbelsäulenphysiotherapie; von den objektiven Kriterien für die Rückkehr zum Sport nach einer ACL-Operation bis hin zu den therapeutischen Ansätzen für die Rehabilitation nach einer Kniegelenkersatzoperation. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es sich um einen qualitativ hochwertigen Austausch handelte, der sich wirklich „auf die Kernfragen der Rehabilitation konzentrierte“.
Das Huasheng-Rehabilitationsforum wurde bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet und gewinnt stetig an Einfluss. Zhang,Xikai betonte, dass das Forum nicht nur eine Plattform für den Austausch von Fachwissen und Erfahrungen sei, sondern auch ein wichtiger Ort, an dem Fachkollegen aus allen Bereichen einen Konsens finden und gemeinsam voranschreiten können. Mit Blick auf die Zukunft wird die Zusammenarbeit im In- und Ausland vertiefen, den Blick auf die Zukunft richten und einen größeren Beitrag zur Förderung der qualitativ hochwertigen Entwicklung der Rehabilitation leisten.






